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In den Jahren 2017 bis 2019 hat sich die Gesamtzahl der durch die Erwerbstätigen in Deutschland geleisteten Arbeitsstunden deutlich erhöht. Grund dafür war, bedingt durch das volkswirtschaftliche Wachstum, eine Erhöhung der Zahl der Erwerbstätigen, während die Zahl der im Durchschnitt geleisteten Arbeitsstunden pro Erwerbstätigen sogar rückläufig war. Eine zunehmende Zahl an Haushalten wird nicht mehr ausschließlich durch einen Erwerbstätigen versorgt. Stattdessen nehmen zusätzliche Haushaltsmitglieder wie Partner zum Hauptversorger eine Erwerbstätigkeit, meist auf Teilzeitbasis, auf, was wiederum die Zahl der im Durchschnitt geleisteten Arbeitsstunden pro Erwerbstätigen reduziert.2020 kam es aufgrund der Restriktionen, die der Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus dienten, zu einer deutlichen Reduktion des Arbeitsvolumens. Veranstaltungsverbote, Schließungen von gastronomischen Einrichtungen sowie Reise- und Kontaktbeschränkungen führten dazu, dass insbesondere Beschäftigte im Gast- und Veranstaltungsgewerbe, die häufig auf Minijob- oder Teilzeitbasis beschäftigt sind, nicht benötigt wurden. Auch Leiharbeitnehmer wurden aufgrund einbrechender Auftragsvolumen temporär nicht benötigt. Folglich sank die Zahl der Erwerbstätigen trotz umfassender Kurzarbeitsregelungen. Bei Festangestellten wurde dagegen durch viele Arbeitgeber von den Kurzarbeiterregelungen Gebrauch gemacht, um erfahrene Mitarbeiter für die erwartete Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit im Unternehmen zu halten. Durch die Kurzarbeit reduzierte sich somit auch die durchschnittliche Zahl der geleisteten Arbeitsstunden pro Erwerbstätigen. 2021 war der Bedarf nach Arbeitsleistung aufgrund des langen Lockdowns erneut geringer als im Vorkrisenjahr 2019, dennoch erhöhte sich das Arbeitsvolumen gegenüber 2020, da der Auftragsbestand in der Industrie wieder zunahm. 2022 und 2023 kam es aufgrund der Aufhebung der meisten pandemiebedingten Restriktionen zu einer Fortsetzung des Trends. Das Arbeitsvolumen lag aber unter anderem wegen der schwachen konjunkturellen Entwicklung weiterhin unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Zwischen 2024 und 2026 verringerte sich das Arbeitsvolumen wieder leicht, was vorwiegend auf die schwache konjunkturelle Entwicklung in Deutschland zurückzuführen ist.
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1991-2032
Die Definition des Arbeitsvolumens basiert auf dem 1995 eingeführten Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen. Nach diesem umfasst das Arbeitsvolumen die tatsächlich geleistete Arbeitszeit aller Erwerbstätigen eines Landes. Hingegen sind bezahlte, aber nicht geleistete Arbeitsstunden nicht inkludiert. Zu diesen zählen unter anderem der Jahresurlaub, die Elternzeit, Feiertage und die krankheitsbedingte Abwesenheit vom Arbeitsplatz. Kurzarbeit ist ebenfalls nicht berücksichtigt.Die ausgewiesenen Werte, einschließlich der Prognose, basieren auf Daten des Statistischen Bundesamts und IBISWorld Berechnungen. Angegeben wird das von den Erwerbstätigen in Deutschland jährlich insgesamt geleistete Arbeitsvolumen zum 31. Dezember des jeweiligen Jahres in Milliarden Stunden.
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| Industry | Country | Last 5-yr CAGR | Forecast 5-year CAGR | Revenue |
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| Handel mit und Instandhaltung von Krafträdern |
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XX% | XX% | $XX |
| Filmverleih und -vertrieb |
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XX% | XX% | $XX |
| Imbissstuben |
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XX% | XX% | $XX |
| Streamingdienste |
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XX% | XX% | $XX |
| Sportvereine |
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XX% | XX% | $XX |
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The arbeitsvolumen in Germany in 2026 was 61.2 milliarden stunden .
The arbeitsvolumen in Germany grew by 0.26% in 2026.
IBISWorld’s data and analysis on arbeitsvolumen in Germany includes forecasted growth rates over the next five years.