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Nach einer Phase der Suburbanisierung ab 1950 zogen vor allem im Zuge des demografischen Wandels und aufgrund höherer Energiepreise, steuerlicher Eingriffe wie zum Beispiel der Abschaffung der Eigenheimzulage im Dezember 2005 und der Reduzierung der Entfernungspauschale im Januar 2004 sowie angesichts zahlreicher Staus auf deutschen Verkehrswegen und der hohen Ausfallquote von Bahnverbindungen mehr Menschen vom Land in die Stadt als umgekehrt. Dadurch ist die Bevölkerungszahl insbesondere in ländlichen Gebieten Ostdeutschlands seit 2000 zurückgegangen, während sie in mittelgroßen Städten sowie in Vorstädten deutschlandweit zugenommen hat.Die stabile Entwicklung des Urbanisierungsgrades der Bundesrepublik im Verlauf der letzten zehn Jahre ist im Wesentlichen auf zwei Faktoren zurückzuführen – zum einen auf die steigenden Wohnungskosten und die zunehmende Wohnungsknappheit in Großstädten, zum anderen auf die mehrheitliche Verteilung der Menschen, die im Zuge der Flüchtlingskrise von 2015 und 2022 nach Deutschland gelangt sind, auf ländliche Regionen. Nach der Wohnsitzregelung können insbesondere die größeren Kommunen, die viele Flüchtlinge integrieren müssen, rückwirkend ab Januar 2016 Flüchtlingen innerhalb ihrer ersten drei Aufenthaltsjahre in Deutschland einen konkreten Wohnsitz zuweisen oder ihnen den Umzug in Großstädte verbieten.
Curious about what drives these trends? IBISWorld's analyst coverage on the urbanisierungsgrad includes detailled analysis on the current performance, outlook and industries affected.
1960-2032
Der Urbanisierungsgrad entspricht dem Anteil der Stadtbewohner an der Gesamtbevölkerung und gibt somit das Ausmaß der Verstädterung in Deutschland an. Die Urbanisierungsrate wiederum bildet den Zuwachs des Anteils der Stadtbevölkerung an der Gesamtbevölkerung ab. Laut Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung gelten Gemeindeverbände oder Einheitsgemeinden ab 5.000 Einwohnern als Kleinstadt, ab 20.000 Einwohnern als Mittelstadt und ab 100.000 Einwohnern als Großstadt.Die ausgewiesenen Werte, einschließlich der Prognose, basieren auf Daten der Weltbank, des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung sowie auf IBISWorld Berechnungen. Angegeben wird der Urbanisierungsgrad zum 31. Dezember des jeweiligen Jahres in Prozent.
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The urbanisierungsgrad in Germany in 2026 was 82.2 prozent.
The urbanisierungsgrad in Germany grew by 0.15% in 2026.
IBISWorld’s data and analysis on urbanisierungsgrad in Germany includes forecasted growth rates over the next five years.