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Insgesamt lässt sich in den letzten beiden Jahrzehnten trotz kurzfristiger leichter Anstiege ein rückläufiger Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch feststellen. Zwischen 1990 und 2024 ist er insgesamt um 19,7 % gesunken. Hauptursachen sind laut dem Deutschen Fleischer-Verband die sich langfristig wandelnden Verzehrgewohnheiten, Veränderungen der Bevölkerungsstruktur und Ernährungstrends, die zwischenzeitliche Verschiebungen der Verbrauchernachfrage verursachen können. Dazu gehören vor allem die vermehrt nachgefragten Fertigmahlzeiten. Nach Ansicht des Deutschen Fleischer-Verbands verringert sich der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch überdies durch die gesellschaftliche Entwicklung hin zu einer weniger fleischlastigen oder sogar fleischfreien Ernährung, die durch Lebensmittelskandale und Tierwohlbedenken zusätzlich vorangetrieben wird. Dabei spielt laut Studienergebnissen der GfK SE auch das steigende Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung eine Rolle. Eine fleischärmere Ernährung gilt in Industriestaaten wie Deutschland aufgrund des umfassenden Angebots an Obst und Gemüse als gesünder.Folglich sank der Fleischkonsum auch im vergangenen Fünfjahreszeitraum. 2020 und 2021 kamen die Effekte der Lockdown-Phasen hinzu. Da Gaststätten über längere Zeiträume behördlich verordnet schließen mussten bzw. nur mit geringerer Besucherzahl operieren durften, wurde weniger auswärts gegessen. Laut Aussage von Fleischerzeugern wurde vermehrt zuhause gekocht, wo die Portionen im Wochenschnitt weniger Fleisch als in Gastbetrieben enthielten. Durch die Kontaktbeschränkungen waren auch Aktivitäten, bei denen gemeinsam Fleisch konsumiert wurde, beispielsweise das Grillen, reduziert.
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1960-2032
Die zur Versorgung der Bevölkerung zur Verfügung stehende Fleischmenge wird statistisch als Pro-Kopf-Fleischverbrauch in den Versorgungsbilanzen ausgewiesen. Von dieser Menge, die dem Lebendgewicht der geschlachteten Tiere entspricht, werden jedoch lediglich rund zwei Drittel von Menschen verzehrt, da wesentliche Teile des Schlachttierkörpers wie Knochen oder Sehnen entweder nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind oder nicht nachgefragt werden. Fette und sonstige Rohstoffe kommen unter anderem als Basis für Seifen oder Waschmittel in der Chemieindustrie zum Einsatz und finden Verwendung in der Düngemittelindustrie. Darüber hinaus werden beträchtliche Teile der auch zum menschlichen Verzehr geeigneten Mengen an Fleisch und Innereien direkt an Tiere verfüttert oder dienen als Rohstoffe für die industrielle Tierfertignahrungsproduktion. Daher wird zur Abbildung der von Menschen konsumierten Fleischmenge lediglich die Menge des von ihnen tatsächlich verzehrten Fleisches berücksichtigt.Die ausgewiesenen Werte, einschließlich der Prognose, basieren auf Daten des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), der Welternährungsorganisation (Food and Agriculture Organization Statistics, Faostat) der Vereinten Nationen und IBISWorld Berechnungen. Angegeben wird die in Deutschland innerhalb eines Jahres pro Person verzehrte Fleischmenge in Kilogramm zum 31. Dezember des jeweiligen Jahres.
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| Industry | Country | Last 5-yr CAGR | Forecast 5-year CAGR | Revenue |
|---|---|---|---|---|
| Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren |
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XX% | XX% | $XX |
| Fleischverarbeitung |
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XX% | XX% | $XX |
| Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren |
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XX% | XX% | $XX |
| Schweinehaltung |
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XX% | XX% | $XX |
| Herstellung von Futtermitteln für Nutztiere |
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XX% | XX% | $XX |
| Prüforganisationen |
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XX% | XX% | $XX |
| Schlachthöfe |
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XX% | XX% | $XX |
| Gemischte Landwirtschaft |
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XX% | XX% | $XX |
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The pro-kopf-verzehr von fleisch in Germany in 2025 was 53.39 kilogramm.
The pro-kopf-verzehr von fleisch in Germany declined by -1.33% in 2025.
IBISWorld’s data and analysis on pro-kopf-verzehr von fleisch in Germany includes forecasted growth rates over the next five years.