IBISWorld Platform
Answer any industry question in minutes with our entire database at your fingertips.
Im Zeitverlauf haben sich die Erzeugerpreise insgesamt recht unterschiedlich entwickelt. Während zwischen 1950 und 1970 relativ konstante Preise und niedrige jährliche Teuerungsraten von durchschnittlich 1,7 % zu verzeichnen waren, verteuerten sich gewerbliche Produkte von 1970 bis 1985 durchschnittlich um 4,7 % pro Jahr. Dazu trugen auch die Nachwirkungen der Ölkrise bei, die im Jahr 1974 zur mit einem Wert von 13,5 % historisch zweitstärksten Erhöhung der Erzeugerpreise führten. Darauf folgte bis 2005 eine weitere Phase relativer Preisstabilität mit einer durchschnittlichen jährlichen Teuerungsrate von 0,9 %. Im anschließenden Zeitraum bis 2008 stiegen die Erzeugerpreise dann durchschnittlich um 3 % pro Jahr, um sich – nach einem signifikanten Rückgang im Jahr 2009 – bis 2020 mit durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten von 0,8 % erneut vergleichsweise stabil zu entwickeln. Nach Ausbruch der Coronakrise erhöhte sich der Erzeugerpreis wieder sehr stark, reduzierte sich in den Jahren 2024 und 2025 aber anschließend wieder.
Curious about what drives these trends? IBISWorld's analyst coverage on the erzeugerpreis includes detailled analysis on the current performance, outlook and industries affected.
1949-2032
Die durchschnittliche Entwicklung der Preise für Rohstoffe und Industrieerzeugnisse, die in Deutschland gewonnen bzw. hergestellt und im Inland verkauft werden, wird durch den Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte abgebildet. Produzenten solcher Güter gehören zum verarbeitenden Gewerbe, zur Energie- und Wasserwirtschaft, zum Bergbau oder zur Land- und Forstwirtschaft. Der Erzeugerpreis gewerblicher Produkte entspricht dem Durchschnittswert der monatlich ermittelten Verkaufspreise ausgewählter Güter unter Herausrechnung der Mehrwertsteuer, etwaiger Preiserhöhungen aufgrund von Qualitätsänderungen und gewährter Rabatte, aber einschließlich Verbrauchssteuern und gesetzlicher Abgaben.Die ausgewiesenen Werte, einschließlich der Prognose, basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes und IBISWorld Berechnungen. Angegeben wird der durchschnittliche jährliche Stand des Erzeugerpreises für gewerbliche Güter und Rohstoffe zum 21. Dezember des jeweiligen Jahres im Vergleich zum Basisjahr 2021 (= 100) in Indexpunkten.
IBISWorld Industry Reports are available in multiple formats to fit seamlessly into your workflow.
Answer any industry question in minutes with our entire database at your fingertips.
Feed trusted, human-driven industry intelligence straight into your platform.
Streamline your workflow with IBISWorld’s intelligence built into your toolkit.
Explore industries with similar markets, supply chains, and economic drivers to gain broader context and insights.
| Industry | Country | Last 5-yr CAGR | Forecast 5-year CAGR | Revenue |
|---|---|---|---|---|
| Wäschereien und chemische Reinigungen |
|
XX% | XX% | $XX |
| Großhandel mit Körperpflegemitteln und Kosmetik |
|
XX% | XX% | $XX |
| Herstellung von Waffen und Munition |
|
XX% | XX% | $XX |
| Oberflächenveredlung und Wärmebehandlung |
|
XX% | XX% | $XX |
| Herstellung von Bier |
|
XX% | XX% | $XX |
When the stakes are high, you need intelligence that cuts through the noise—wherever you work.
The erzeugerpreis in Germany in 2026 was 128.72 index points.
The erzeugerpreis in Germany grew by 5.18% in 2026.
IBISWorld’s data and analysis on erzeugerpreis in Germany includes forecasted growth rates over the next five years.