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Haupttreiber des Anstiegs der Staatsausgaben im vergangenen Fünfjahreszeitraum waren die weitreichenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie sowie des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine. Ins Gewicht fielen dabei nicht nur die umfangreichen Finanzhilfen für besonders schwer von der Coronakrise betroffene Unternehmen und Freiberufler, sondern auch die umfassenden Entlastungsprogramme der Regierung für Verbraucher und Unternehmen, die 2022 in Reaktion auf die stark gestiegenen Energiepreise eingeführt wurden.2021 wuchsen die Ausgaben des Bundes aufgrund der Coronavirus-Pandemie und des gegenüber 2020 deutlich längeren Lockdowns stark an. So zahlten der Bund und seine Extrahaushalte 2021 insgesamt 121,1 Milliarden Euro bzw. 34 % mehr an Zuweisungen, Zuschüssen und Schuldendiensthilfen als 2020. Das Finanzierungsdefizit des Bundes erreichte 2021 mit 135,8 Milliarden Euro seinen historischen Höchststand. In den folgenden beiden Jahren sank es wieder und betrug 2023 79 Milliarden Euro. Die Mehrausgaben wurden durch Steuereinnahmen sowie die Aufnahme von Schulden finanziert. Zwischen 2020 und 2024 konnte die Bundesregierung durch einen beständigen Schuldenabbau die Schuldenstandsquote sukzessive von 68 % auf 63,2 % des BIP senken.Den mit Abstand größten Ausgabenposten der öffentlichen Haushalte bilden 2026 die Arbeits- und Sozialausgaben mit einem Anteil vom 37,9 %. Den zweitgrößten Ausgabenposten stellen die Verteidigungsausgaben (15,9 %) dar, die dritthöchsten Aufwendungen entfallen auf die allgemeine Finanzverwaltung (8,9 %), während an vierter Stelle 6,6 % auf die Bedienung der Bundesschuld fallen.
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1969-2032
Im Zuge der Finanzierung der laufenden Tätigkeit des Staates fallen ordentliche und außerordentliche Ausgaben an. Zu den ordentlichen Staatsausgaben zählen neben Personalausgaben Sachkosten, der Schuldendienst, das heißt Zins- und Tilgungsausgaben, sowie der Transfer von Finanzmitteln im Zuge des Finanzausgleichs. Zu den außerordentlichen Ausgaben gehören zum Beispiel Aufwendungen für die Katastrophenhilfe und Notsubventionen. Im weiteren Sinne umfassen die Staatsausgaben alle Ausgaben öffentlicher Haushalte.Die ausgewiesenen Werte basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes und IBISWorld Berechnungen. Angegeben wird der jährliche Gesamtbetrag der Ausgaben des Bundes zum 31. Dezember des jeweiligen Jahres in Milliarden Euro. Grundlage ist die vierteljährige Kassenstatistik des Öffentlichen Gesamthaushaltes, der die Kern- und Extrahaushalte des Bundes, der Länder und Gemeinden, der Sozialversicherung sowie die Finanzanteile der Europäischen Union umfasst. Die Ausgaben des Bundes wurden um Zahlungen der Einheiten untereinander bereinigt.
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| Industry | Country | Last 5-yr CAGR | Forecast 5-year CAGR | Revenue |
|---|---|---|---|---|
| Förderbanken |
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XX% | XX% | $XX |
| Herstellung von Waffen und Munition |
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XX% | XX% | $XX |
| Brücken- und Tunnelbau |
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XX% | XX% | $XX |
| Kindertagesstätten |
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XX% | XX% | $XX |
| Private Wach- und Sicherheitsdienste |
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XX% | XX% | $XX |
| Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau |
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XX% | XX% | $XX |
| Dekontaminierung |
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XX% | XX% | $XX |
| Hausmeisterdienste |
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XX% | XX% | $XX |
| Herstellung von medizinisch-technischen Großgeräten |
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XX% | XX% | $XX |
| Herstellung von Sanitärkeramik |
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XX% | XX% | $XX |
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The staatsausgaben in Germany in 2026 was 676.34 milliarden euro.
The staatsausgaben in Germany grew by 3.83% in 2026.
IBISWorld’s data and analysis on staatsausgaben in Germany includes forecasted growth rates over the next five years.