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In Deutschland werden Wertstoffe laut Umweltbundesamt verstärkt getrennt erfasst und überwiegend stofflich wiederverwertet. Dies gilt insbesondere für Altpapier, Altglas, Verpackungen und Bioabfall. Hieraus ergibt sich eine Reduzierung des Rohstoffverbrauchs, des Einsatzes von Primärenergie und somit auch der Kohlendioxidemissionen. Seit 2005 ist das Deponieren von Siedlungsabfällen ohne weitere Behandlung nicht mehr erlaubt, was zu einer deutlichen Abnahme der Methanemissionen aus Mülldeponien geführt hat.Nichtsdestoweniger erfolgt eine Verwertung von Siedlungsabfällen in Deutschland seit Langem in relativ großem Umfang. Während 2002 noch 56,1 % aller Siedlungsabfälle wiederverwertet wurden, belief sich der Anteil der stofflichen Wiederverwertung bereits 2005 auf mehr als 60 %. 2012 lag er erstmals bei über 65 % und hat diesen Wert seit 2014 nicht mehr unterschritten. Damit erfüllt Deutschland schon seit 2005 das Recyclingziel der EU-Abfallrahmenrichtlinie (2008/98/EG). Nach dieser musste jedes Mitgliedsland bis zum Jahr 2020 für bestimmte Materialien insgesamt eine Recyclingquote von mindestens 50 % erreichen. Mit der Verabschiedung des KrWG 2012 verschärfte die Bundesregierung diese Vorgabe. Vorgesehen ist nunmehr eine Wiederverwertung von mindestens 65 % aller Siedlungsabfälle. Die im Mai 2018 novellierte EU-Abfallrahmenrichtlinie (EU-RL 2018/851/EG) erhöht die Anforderungen für alle Mitgliedsstaaten. Unter Berücksichtigung einer neuen, outputbasierten Berechnungsmethode gelten seitdem folgende Anforderungen an die stoffliche Verwertung von Siedlungsabfällen, wobei die Vorbereitung zur Wiederverwendung hierbei bereits berücksichtigt ist. Bis 2025 müssen EU-Mitgliedsländer mindestens 55 % ihres gesamten Aufkommens an Siedlungsabfällen wiederverwerten, bis 2030 mindestens 60 % und bis 2035 mindestens 65 %. Ferner hat die Europäische Union seit 2021 eine Vielzahl an Einwegprodukten aus Plastik verboten um die Verschmutzung der Ozeane eindämmen. Denn laut Angaben der EU-Kommission besteht mehr als 80 % des sich in den Ozeanen befindenden Abfalls aus Plastik. So ist unter anderem der Verkauf von To-go-Bechern, Einweg-Geschirr, Fast-Food-Verpackungen, Trinkhalmen sowie Rühr- und Wattestäbchen aus Plastik seit Juli 2021 untersagt.
Curious about what drives these trends? IBISWorld's analyst coverage on the recyclingquote includes detailled analysis on the current performance, outlook and industries affected.
1980-2032
Gemäß § 3 Absatz 25 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) umfasst Recycling die Wiederverwertung organischer Materialien, jedoch nicht die energetische Aufbereitung von für die Verwendung als Brennstoff oder die Verfüllung bestimmten Materialien. Die Recyclingquote wiederum entspricht dem Anteil der Siedlungsabfälle, die durch Recycling wiederverwendet werden. Siedlungsabfälle decken eine Vielzahl unterschiedlicher Abfallarten ab. Darunter fallen unter anderem Hausmüll, getrennt gesammelte Papier-, Glas-, Kunststoff- und Bioabfälle sowie Elektroaltgeräte. Sie machen zwar nur rund 15 % des gesamten jährlichen Nettoabfallaufkommens aus, sind jedoch im Vergleich zu den übrigen Abfallarten sehr heterogen und ressourcenrelevant. Damit stehen sie repräsentativ für die Herausforderungen der gesamten Abfallwirtschaft.Die ausgewiesenen Werte, einschließlich der Prognose, basieren auf der Abfallbilanz des Statistischen Bundesamtes, Daten des Umweltbundesamtes und IBISWorld Berechnungen. Der Abfallstatistik liegt eine Reihe unterschiedlicher Erhebungen zugrunde, die zur Abfallbilanz zusammengefasst werden. 2002 gab es durch die Umstellung auf das Europäische Abfallverzeichnis größere Verschiebungen zwischen den Kategorien, weshalb Werte für die Zeit vor 2002 von IBISWorld unter Berücksichtigung der damaligen Umstände berechnet worden sind. Angegeben wird der Anteil der behandelten und stofflich verwerteten Siedlungsabfälle am gesamten Siedlungsabfallaufkommen in Prozent zum 31. Dezember des jeweiligen Jahres.
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| Industry | Country | Last 5-yr CAGR | Forecast 5-year CAGR | Revenue |
|---|---|---|---|---|
| Herstellung von Papier, Karton und Pappe |
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XX% | XX% | $XX |
| Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen |
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XX% | XX% | $XX |
| Recycling und Verschrottung |
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XX% | XX% | $XX |
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The recyclingquote in Germany in 2026 was 67.8 prozent.
The recyclingquote in Germany declined by 0% in 2026.
IBISWorld’s data and analysis on recyclingquote in Germany includes forecasted growth rates over the next five years.