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Im Jahr 2026 dürfte der MSCI ACWI ex USA moderate Kursgewinne verzeichnen und um rund 6,9 % auf 449,9 Punkte zulegen. Anhaltende Zollkonflikte sowie handelspolitische Spannungen mit China erhöhen die Bedeutung international diversifizierter Aktienanlagen, da Anleger verstärkt nach Märkten suchen, die weniger direkt von Zöllen und Gegenmaßnahmen betroffen sind. Gleichzeitig hat der Anfang 2026 eskalierte Iran-Konflikt die Energiepreise in die Höhe getrieben und die Risiken für den Handel in der Straße von Hormus verschärft, was für global agierende Unternehmen eine zusätzliche Quelle der Volatilität darstellt. Titel mit Bezug zu künstlicher Intelligenz bleiben ein zentraler Treiber für Aufwärtsbewegungen an den globalen Aktienmärkten. Gleichzeitig dämpfen geopolitische und handelspolitische Belastungsfaktoren die Dynamik und begrenzen das Wachstum des Indexes. Unternehmen, die stark von Schifffahrtsrouten in Konfliktregionen abhängig sind oder unmittelbar von steigenden Zöllen betroffen sind, sehen sich höheren Risikoaufschlägen gegenüber, da Anleger höhere Diskontsätze auf Gewinne und Cashflows anwenden. Akteure wie Rüstungsunternehmen und Energieproduzenten könnten zwar von steigenden Verteidigungsausgaben sowie höheren Öl- und Gaspreisen profitieren, diese positiven Effekte werden jedoch voraussichtlich durch schwächere Entwicklungen in zinsabhängigen oder besonders handelsintensiven Branchen teilweise kompensiert, sodass die Performance des Indexes insgesamt begrenzt bleibt.Zwischen 2021 und 2026 war die Entwicklung des MSCI ACWI ex USA von deutlichen Schwankungen geprägt, die aus globalen makroökonomischen Schocks und anschließenden Erholungsphasen resultierten. Im Jahr 2021 profitierte der Index von der COVID-19-Impfkampagne und der Wiederöffnung zahlreicher Volkswirtschaften, was die wirtschaftliche Aktivität und die Finanzmärkte stützte, auch wenn neue Virusvarianten wie Delta und Omikron weiterhin für Unsicherheit sorgten. Im Jahr 2022 führten stark steigende Inflationsraten weltweit zu deutlichen Zinserhöhungen, die erhebliche Verkaufswellen und eine hohe Volatilität an den Finanzmärkten auslösten. Der Ukraine-Krieg verstärkte diese Unsicherheiten zusätzlich, da Sanktionen und Marktausschlüsse die globalen Aktienmärkte belasteten. Trotz dieser Herausforderungen kam es 2023 zu einer kräftigen Erholung, wobei ein Plus von 12,6 % die zurückkehrende Risikobereitschaft der Investoren sowie die Anpassungsfähigkeit der Märkte an das neue Umfeld widerspiegelte.Im Jahr 2025 stieg der MSCI ACWI ex USA um 29,2 % auf 421 Punkte. Dies verdeutlicht die hohe Dynamik, mit der sich globale Märkte an aufkommende Trends anpassen. Besonders die zunehmende Verbreitung von KI-Technologien wirkt als zentraler Wachstumstreiber und beflügelt vor allem jene Sektoren, die eng mit diesen Technologien verflochten sind, da kontinuierliche Innovationen die Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenz stetig erweitern. Technologieorientierte Branchen integrieren KI zunehmend in ihre Geschäftsmodelle und erzeugen dadurch weiteren Auftrieb für den Index. Gleichzeitig bleibt das Zollumfeld volatil, da insbesondere die US-Handelspolitik durch kurzfristige Änderungen von Abkommen und Zöllen geprägt ist. Dies reduziert die Planungssicherheit für Investoren und führt dazu, dass viele Portfolios breiter diversifiziert werden. In der Folge hat die Bedeutung internationaler Märkte zugenommen, da viele Anleger ihre Abhängigkeit von US-Aktien reduzieren und stärker auf global aufgestellte Unternehmen setzen, was das Indexwachstum zusätzlich fördert.Globale makroökonomische Trends wie schwankende Rohstoffpreise und Veränderungen im Welthandel haben die Entwicklung des Indexes im Betrachtungszeitraum maßgeblich beeinflusst. Energiepreisschocks, Lieferkettenengpässe und Extremwetterereignisse beeinträchtigten wiederholt die Märkte und das Geschäftsklima. Anfangs stabilisierten fiskal- und geldpolitische Maßnahmen die Wirtschaft und förderten die Erholung, ehe steigende Inflation und geopolitische Risiken wiederkehrende Volatilität verursachten. Strukturelle Herausforderungen in Japan und der Europäischen Union, darunter schwaches Wachstum und hohe Verschuldung, begrenzten den Beitrag dieser Länder zur Indexentwicklung. Für den Zeitraum von 2021 bis 2026 ergibt sich für den MSCI ACWI ex USA ein durchschnittliches jährliches Wachstum von rund 5,5 %, was die gegenläufigen Einflüsse von Nachholeffekten nach der Pandemie, Inflation, geldpolitischer Straffung, geopolitischer Unsicherheit und schwankenden Rohstoffpreisen sowie Phasen robuster Marktperformance widerspiegelt.
Curious about what drives these trends? IBISWorld's analyst coverage on the msci acwi ex usa includes detailled analysis on the current performance, outlook and industries affected.
1987-2032
Der Morgan Stanley Capital International All Country World Index ohne Berücksichtigung der USA (MSCI ACWI ex USA) bildet die Entwicklung der Aktienmärkte der 48 größten Volkswirtschaften der Welt, mit Ausnahme der USA, ab. Zu den 22 inkludierten Industrieländern zählen Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Hongkong, Irland, Israel, Italien, Japan, Kanada, Neuseeland, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, die Schweiz, Singapur, Spanien und das Vereinigte Königreich. Die 26 enthaltenen Schwellenländer sind Ägypten, Argentinien, Brasilien, Chile, China, Griechenland, Indien, Indonesien, Katar, Kolumbien, Kuwait, Malaysia, Mexiko, Pakistan, Peru, die Philippinen, Polen, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, Taiwan, Thailand, Tschechien, die Türkei, Ungarn und die Vereinigten Arabischen Emirate. Nach der Invasion Russlands in die Ukraine schloss MSCI Russland im März 2022 aus dem Index aus.Die ausgewiesenen Werte, einschließlich der Prognose, basieren auf Daten von MSCI Inc. und IBISWorld Berechnungen. Angegeben wird der aus gleich gewichteten Monatsschlusskursen errechnete Jahresdurchschnitt des MSCI ACWI ex USA zum 31. Dezember des jeweiligen Jahres im Vergleich zum Basisjahr 1987 (= 100) in Indexpunkten.
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The msci acwi ex usa in Germany in 2026 was 449.89 index points.
The msci acwi ex usa in Germany grew by 5.49% in 2026.
IBISWorld’s data and analysis on msci acwi ex usa in Germany includes forecasted growth rates over the next five years.