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In den vergangenen fünf Jahren ist der Krankenstand im Trend gestiegen. Haupttreiber der Zunahme des Krankenstands in den letzten fünf Jahren war die Ausbreitung des Coronavirus. Hinzu kommt die Unterbesetzung vieler Gast- und Reisebetriebe, die durch die Aufhebung der meisten Restriktionen seit April 2022 einen drastischen Nachfragezuwachs verzeichneten. Durch die Überlastung des Mitarbeiterstamms aufgrund von Personalmangel kommt es zu einem erhöhten Krankenstand. Weiterhin erhöhten sich in den letzten Jahren die Krankschreibungen aufgrund von Erkältungskrankheiten und Atemwegsinfekten, wie grippale Infekte oder Bronchitis. Die Einführung der eAU im Jahr 2022 hat zum sprunghaften Anstieg des Krankenstandes beigetragen, weil Krankschreibungen seitdem digital, vollständig und kaum noch verlustbehaftet erfasst werden und dadurch bislang „unsichtbare" Fälle in der Statistik sichtbar werden. In den Jahren 2023 und 2024 waren im Anschluss an die Coronapandemie weiterhin erhöhte Krankenstände zu verzeichnen, die sich vor allem auf erhöhte Zahlen von Erkältungskrankheiten und Atemwegsinfekten zurückführen lassen.Der seit 2007 im Trend wieder, auch ohne die Effekte der Corona-Pandemie, steigende Krankenstand ist Ausdruck struktureller Risiken in der Arbeitswelt. Alternde Belegschaften und mehr chronische sowie psychische Erkrankungen erhöhen systematisch die Fehlzeiten. Ebenso erhöht Personalmangel die Belastung und Erschöpfung, was Erholungszeiten reduzieren und Krankheitsverläufe verlängern, während weniger Präsentismus (krank zur Arbeit gehen) dazu führt, dass gesundheitliche Einschränkungen stärker in Form von Fehlzeiten sichtbar werden.
Curious about what drives these trends? IBISWorld's analyst coverage on the krankheitsbedingte fehltage pro arbeitnehmer includes detailled analysis on the current performance, outlook and industries affected.
1991-2032
Die Krankenstatistik erfasst nach dem Inlandskonzept die Zahl der krankheitsbedingten Fehltage aller in Deutschland tätigen Arbeitnehmer. Dementsprechend wird der Krankenstand von Rentnern, Studenten, Wehr- und Zivildienstleistenden sowie Dienstleistenden bei der Bundespolizei, Selbstständigen und Empfängern von Arbeitslosengeld II oder Vorruhestandsgeld nicht berücksichtigt. In die Berechnung fließen ausschließlich mit einer Abwesenheitsdauer von mindestens drei Tagen verbundene Krankmeldungen ein, für die eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung des behandelnden Arztes vorliegt.Die ausgewiesenen Werte, einschließlich der Prognose, basieren auf Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit und IBISWorld Berechnungen. Angegeben wird die durchschnittliche jährliche Zahl der krankheitsbedingten Fehltage pro Arbeitnehmer zum 31. Dezember des jeweiligen Jahres.
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| Industry | Country | Last 5-yr CAGR | Forecast 5-year CAGR | Revenue |
|---|---|---|---|---|
| Arztpraxen für Allgemeinmedizin |
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XX% | XX% | $XX |
| Facharztpraxen |
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XX% | XX% | $XX |
| Gesundheitswesen |
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XX% | XX% | $XX |
| Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen |
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XX% | XX% | $XX |
| Herstellung von pharmazeutischen Produkten |
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XX% | XX% | $XX |
| Nichtlebensversicherungen |
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XX% | XX% | $XX |
| Apotheken |
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XX% | XX% | $XX |
| Großhandel mit Arzneimitteln und Medizinprodukten |
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XX% | XX% | $XX |
| Physiotherapie und ergänzende Gesundheitsleistungen |
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XX% | XX% | $XX |
| Krankenhäuser |
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XX% | XX% | $XX |
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The krankheitsbedingte fehltage pro arbeitnehmer in Germany in 2026 was 14.05 einheiten.
The krankheitsbedingte fehltage pro arbeitnehmer in Germany grew by 4.61% in 2026.
IBISWorld’s data and analysis on krankheitsbedingte fehltage pro arbeitnehmer in Germany includes forecasted growth rates over the next five years.