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Haupttreiber des Wachstums der Konsumausgaben in der vergangenen Fünfjahresperiode waren die allgemeinen Preissteigerungen, die sich zwischen 2021 und 2023 mit der Verteuerung von Energieprodukten in Europa nach der russischen Invasion der Ukraine einstellten. Alleine zwischen 2021 und 2022 erhöhten sich die Ausgaben der Privathaushalte für Verkehr und Wohnen um je ein Viertel gegenüber dem Vorjahr. Innerhalb der letzten 20 Jahre war ein trendmäßiges Wachstum der Konsumausgaben privater Haushalte zu verzeichnen. Der Anstieg der Konsumausgaben zu Beginn der vergangenen Fünfjahresperiode erklärt sich durch die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank sowie die insgesamt starke Wirtschaftsentwicklung und die günstigen Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Da sich bei anhaltend niedrigen Zinsen und gleichzeitig steigenden Inflationsraten der Wert des von Sparern auf Tagesgeldkonten gehaltenen Geldvermögens vermindert, ist die Sparquote in Deutschland in den letzten fünf Jahren in einem geringeren Maße gestiegen als das verfügbare Einkommen. Lediglich durch die mit der Coronakrise verbundenen Verwerfungen auf den globalen Kapitalmärkten und die zunehmenden Unsicherheiten der Verbraucher, die auf den weitreichenden negativen Auswirkungen der Coronakrise fußten, erhöhte sich die Sparquote 2020.Mit 24,5 % entfiel 2022 der Großteil der Konsumausgaben privater Haushalte auf Ausgaben für das Wohnen sowie die Nebenkosten, gefolgt von Ausgaben für Nahrungsmittel und Getränke (13,6 %), Verkehr (12,5 %), Freizeit, Unterhaltung und Kultur (10,8 %), Möbel, Leuchten, Teppiche und andere Bodenbeläge (7 %), Gesundheitspflege (5,5 %), Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (5,4 %), Bekleidung und Schuhe (4,6 %), Nachrichtenübermittlung 2,6 % sowie Ausgaben für das Bildungswesen (0,9 %). Die übrigen 12,8 % der Konsumausgaben entfielen auf Finanz- und Versicherungsdienstleistungen sowie andere Waren und Dienstleistungen. Bei den Gebrauchsgütern zeigt sich, dass private Haushalte nach wie vor mehr Geld für langlebige Güter wie zum Beispiel Autos als für kurzlebige Waren wie Bekleidung ausgeben. Dies ist allerdings vorrangig auf den höheren Anschaffungspreis zurückzuführen.
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1991-2031
Ein Großteil des ausgabefähigen Einkommens privater Haushalte fließt in den Konsum. Dies umfasst Aufwendungen für Nahrung, Wohnung, Bekleidung, Gesundheit, Freizeit, Bildung, Kommunikation, Verkehr sowie Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen. Nicht zu den privaten Konsumausgaben zählen hingegen direkte Steuern, Versicherungsbeiträge, Übertragungen an andere private Haushalte oder Organisationen sowie in Verbindung mit der Tilgung und Verzinsung von Krediten anfallende Kosten. Ebenfalls nicht enthalten sind Ausgaben für den Kauf von Grundstücken und Gebäuden sowie Spareinlagen.Die ausgewiesenen Werte, einschließlich der Prognose, basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes und IBISWorld Berechnungen. Angegeben werden die durchschnittlichen monatlichen realen Konsumausgaben pro Privathaushalt in Deutschland zum 31. Dezember des jeweiligen Jahres in Euro. Die Konsumausgaben im Zeitraum vor der gesetzlichen Einführung des Euro als Buchungswährung im Jahr 1999 sind ebenfalls in Euro ausgewiesen.
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| Industry | Country | Last 5-yr CAGR | Forecast 5-year CAGR | Revenue |
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| Kauf- und Warenhäuser |
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XX% | XX% | $XX |
| Einzelhandel |
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XX% | XX% | $XX |
| Inkassobüros und Auskunfteien |
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XX% | XX% | $XX |
| Werbeagenturen |
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XX% | XX% | $XX |
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The konsumausgaben privater haushalte in Germany in 2025 was 3,816.56 euro.
The konsumausgaben privater haushalte in Germany grew by 1.83% in 2025.
IBISWorld’s data and analysis on konsumausgaben privater haushalte in Germany includes forecasted growth rates over the next five years.