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Im Jahr 2017 überschritten die deutschen Gesundheitsausgaben mit insgesamt 374,2 Milliarden Euro erstmals einen Wert von 1 Milliarde Euro pro Tag. Haupttreiber des Ausgabenwachstums war das im Rahmen der Pflegereform am 1. Januar 2017 in Kraft getretene Dritte Pflegestärkungsgesetz. Dieses stärkte die Rolle der Kommunen in der Pflege, insbesondere bei der Sicherstellung der Versorgung, bei der Beratung und im Hinblick auf Empfehlungen zu zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen der Pflegeversicherung.Im vergangenen Jahr wurden die Gesundheitsausgaben vornehmlich von den gesetzlichen Krankenkassen (55,8 % aller Gesundheitsausgaben), privaten Haushalten bzw. privaten Organisationen ohne Erwerbszweck (11,7 %), sozialen Pflegeversicherung (12 %) und der privaten Krankenversicherungen (8,4 %) getragen. Auf die gesetzliche Renten- und Unfallversicherung entfiel ein Anteil von 1,2 % bzw. 1,4 %, der Anteil der Arbeitgeber lag bei 4,4 %. 5,1 % der Gesundheitsausgaben wurden aus den öffentlichen Haushalten bestritten. Im Zeitraum von 2019 bis 2024 sind die Anteile der Arbeitgeber und öffentlichen Haushalte und vor allem der sozialen Pflegeversicherung an den gesamten Gesundheitsausgaben gestiegen, während sich die Anteile der übrigen Ausgabenträger jeweils reduzierten. Am stärksten verringerte sich der Anteil der privaten Haushalte bzw. privaten Organisationen ohne Erwerbszweck.
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1992-2032
Gemäß der Gesundheitsausgaben- und Finanzierungsrechnung nach dem „System of Health Accounts" der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der Weltgesundheitsorganisation und des statistischen Amtes der Europäischen Union umfassen die Gesundheitsausgaben sämtliche Güter und Leistungen mit dem Ziel der Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Pflege, die Kosten der Verwaltung sowie Investitionen der Einrichtungen des Gesundheitswesens. Hingegen sind Vorleistungen wie die Herstellung von Arzneimitteln und der herstellerseitige Verkauf an Apotheken nicht in den Gesundheitsausgaben erfasst. Ebenfalls nicht enthalten sind Kosten für Fitness oder Wellness sowie Ausgaben, die im weiteren Sinne an den Gesundheitszustand gebunden sind, bei denen die Bekämpfung gesundheitlicher Probleme jedoch nicht das Hauptziel darstellt, wie zum Beispiel Aufwendungen für die Unterbringung in Altenwohnheimen.Die ausgewiesenen Werte, einschließlich der Prognose, basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes und IBISWorld Berechnungen. Angegeben wird die Jahressumme der Gesundheitsausgaben in Deutschland zum 31. Dezember des jeweiligen Jahres in Milliarden Euro.
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| Industry | Country | Last 5-yr CAGR | Forecast 5-year CAGR | Revenue |
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| Labormedizin |
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XX% | XX% | $XX |
| Herstellung von Medizintechnik |
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XX% | XX% | $XX |
| Bestattungswesen |
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XX% | XX% | $XX |
| Einzelhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln |
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XX% | XX% | $XX |
| Gesundheitswesen |
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XX% | XX% | $XX |
| Herstellung von Industriegasen |
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XX% | XX% | $XX |
| Herstellung von medizinisch-technischen Großgeräten |
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XX% | XX% | $XX |
| Herstellung von medizinischen Geräten und Materialien |
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XX% | XX% | $XX |
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The gesundheitsausgaben in Germany in 2025 was 571,912 milliarden euro.
The gesundheitsausgaben in Germany grew by 5.44% in 2025.
IBISWorld’s data and analysis on gesundheitsausgaben in Germany includes forecasted growth rates over the next five years.