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Seit 2019 ist die Anzahl der gesetzlich Krankenversicherten durchschnittlich um 0,4 % pro Jahr gestiegen und dürfte im aktuellen Jahr einen Stand von 74,6 Millionen erreichen. Dementsprechend ist im aktuellen Jahr mit 87,4 % nach wie vor die Mehrheit der Bevölkerung gesetzlich krankenversichert. Zwischen 2023 und 2024 erhöhte sich die Mitgliederzahl um 0,4 %.Im Zeitraum zwischen 1991 und 2011 konnte die PKV regelmäßig zulasten der GKV Mitgliedergewinne verbuchen. Haupttreiber des Mitgliederschwunds der GKV ab 1991 war die mit dem Gesetz zur Sicherung und Strukturverbesserung der gesetzlichen Krankenversicherung verbundene Erleichterung des Wechsels von der GKV zur PKV für Arbeitnehmer mit einem Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze. Die 2003 einsetzende, schrittweise Abnahme des Mitgliederwechsels zur PKV ist unter anderem auf die signifikante Anhebung der Versicherungspflichtgrenze um 13,33 % zurückzuführen. Ab 2024 müssen Arbeitnehmer ein Jahresbruttogehalt von mindestens 69.300 Euro verdienen, um in die PKV eintreten zu dürfen. Zwischen 2007 und 2009 stiegen die Mitgliederverluste der GKV zugunsten der PKV vor allem aufgrund der 2009 in Kraft getretenen Gesundheitsreform von 2007 (GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz) wieder an. Seitdem sind private Krankenversicherungen dazu verpflichtet, ihren Mitgliedern einen Basistarif anzubieten, der den Höchstbedarf der GKV an Finanzmitteln nicht überschreiten darf und unabhängig vom Krankheitsrisiko freiwillig Versicherten den Wechsel in die PKV erleichtern soll. Infolge signifikanter Tariferhöhungen, welche die Ausgaben pro Mitglied in der PKV deutlich haben ansteigen lassen verzeichnete die PKV von 2012 bis 2017 netto Mitgliederverluste. 2013 wechselten rund 37.300 Versicherte mehr von der PKV in die GKV als umgekehrt. 2014 (rund 30.200 Wechsel mehr zur GKV als zur PKV), 2015 (rund 19.800) und 2016 (rund 1.500) verringerte sich der Wechselsaldo. Teilweise erklärt sich diese Abnahme durch gesetzliche Einschränkungen, die den Versicherungswechsel von der PKV in die GKV nur unter bestimmten Bedingungen erlauben. Die GKV darf ehemalige PKV-Versicherte nur dann wieder aufnehmen, wenn diese wegen des Absinkens des Arbeitsentgelts für mindestens zwölf Monate unter die Versicherungspflichtgrenze fallen und unter 55 Jahre alt sind. Seit 2018 wechseln jährlich wieder mehr Mitglieder von der GKV in die PKV als umgekehrt und trotzdem verzeichnet die GKV ein Wachstum der Versichertenanzahl.
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1990-2031
Das Krankenversicherungssystem in Deutschland ist durch den Dualismus von gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) und privater Krankenversicherung (PKV) geprägt. Zu den in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherten zählen zum einen die Mitglieder – Pflichtmitglieder, freiwillig Versicherte und Rentner –, zum anderen Familienangehörige derselben. Zu den Pflichtmitgliedern gehören wiederum alle Arbeitnehmer mit einem Bruttoarbeitsentgelt bis zur Versicherungspflichtgrenze (2024: rund 5.775 Euro pro Monat) sowie unter anderem Bezieher von Arbeitslosengeld und Empfänger von Elterngeld. Hingegen besteht für geringfügig Beschäftigte keine Versicherungspflicht. Sofern sie in der zweiten Hälfte der Erwerbszeit zu mindestens 90 % gesetzlich versichert waren, sind Bezieher einer gesetzlichen Rente grundsätzlich in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert (Krankenversicherung der Rentner). Familienversichert sind unterhaltsberechtigte Familienangehörige wie zum Beispiel Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Die Altersgrenze erhöht sich auf das 25. Lebensjahr, wenn das Kind Schüler, Student oder Auszubildender ist.Die ausgewiesenen Werte, einschließlich der Prognose, basieren auf der Krankenversicherungsstatistik des Bundesministeriums für Gesundheit und IBISWorld Berechnungen. Angegeben wird die Gesamtzahl der gesetzlich Krankenversicherten im Durchschnitt des jeweiligen Jahres in Millionen.
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| Industry | Country | Last 5-yr CAGR | Forecast 5-year CAGR | Revenue |
|---|---|---|---|---|
| Krankenhäuser |
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XX% | XX% | $XX |
| Zahnarztpraxen |
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XX% | XX% | $XX |
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The gesetzlich krankenversicherte in Germany in 2024 was 74.6 millionen.
The gesetzlich krankenversicherte in Germany grew by 0.41% in 2024.
IBISWorld’s data and analysis on gesetzlich krankenversicherte in Germany includes forecasted growth rates over the next five years.