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Haupttreiber der Entwicklung der Obst- und Gemüsepreise sind zum einen die Witterungsbedingungen, zum anderen, aufgrund der hohen Importabhängigkeit, die in Verbindung mit der Einfuhr von Obst und Gemüse anfallenden Kosten wie zum Beispiel Transportkosten und Zölle. Lediglich wenn im Inland angebautes Obst und Gemüse Saison haben, werden vorrangig heimische Erzeugnisse in Deutschland verkauft. Ansonsten überwiegen bei Weitem die Einfuhren aus Europa und anderen Teilen der Welt. Der Selbstversorgungsgrad, der durch heimische Erzeugung gedeckte Bedarf bei Obst lag 2025 nur bei 17,7 %, bei Gemüse bei 40,1 %.Der deutliche Anstieg der letzten Jahre war zum einen auf die große Trockenheit in Südeuropa und Südamerika zurückzuführen, durch die sich die Ernteerträge von Importware reduzierten. Zum anderen führt die Containerknappheit in Ostasien seit 2021 zu Schwierigkeiten beim Import von Dosenobst und -gemüse. Bereits 2020 führte die Coronavirus-Pandemie, die in China ihren Anfang nahm, zu Lieferkettenproblemen. Die Verknappung von Importware durch Ernteausfälle und Lieferkettenschwierigkeiten ermöglichte es auch den deutschen Erzeugern, ihre Preise zu erhöhen. Vor allem 2022 erhöhte sich der Preis um 9,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Daneben wurde durch die Trockenheit 2023 auch die Ernte in Deutschland, insbesondere Ostdeutschland, beeinträchtigt, was den Preis für Obst- und Gemüseerzeugnisse alleine im Jahr 2023 um 18,9 % im Vergleich zum Vorjahr erhöhte. Kaum wirkte sich dagegen der Krieg Russlands gegen die Ukraine aus. Bei der Ukraine handelt es sich um einen Nettoimporteur von Obst und Gemüse, sodass das Obst- und Gemüseangebot am Weltmarkt nicht direkt durch die Invasion Russlands beeinträchtigt wird. Die Erzeugerpreise für Obst und Gemüse stiegen in den Jahren 2024 und 2025 vor allem wegen witterungsbedingter Ernteausfälle und damit verknapptem Angebot sowie stark gestiegener Produktions- und Energiekosten entlang der Wertschöpfungskette.
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1995-2032
Die durchschnittliche Entwicklung der Preise für verarbeitetes Obst und Gemüse wird durch den zugehörigen Erzeugerpreisindex abgebildet. Der Erzeugerpreis entspricht dem Durchschnittswert der monatlich ermittelten Verkaufspreise ausgewählter im Inland erzeugter und verkaufter Produkte der betreffenden Warengruppen unter Herausrechnung der Mehrwertsteuer, etwaiger Preiserhöhungen aufgrund von Qualitätsänderungen und gewährter Rabatte, aber einschließlich Verbrauchssteuern und gesetzlicher Abgaben.Die ausgewiesenen Werte, einschließlich der Prognose, basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes und IBISWorld Berechnungen. Angegeben wird der durchschnittliche jährliche Stand des Erzeugerpreises für Obst und Gemüse in Deutschland zum 21. Dezember des jeweiligen Jahres im Vergleich zum Basisjahr 2021 (= 100) in Indexpunkten.
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| Industry | Country | Last 5-yr CAGR | Forecast 5-year CAGR | Revenue |
|---|---|---|---|---|
| Herstellung von Frucht- und Gemüsesäften |
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XX% | XX% | $XX |
| Fruit & Vegetable Retailing in Germany |
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XX% | XX% | $XX |
| Herstellung von Wein |
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XX% | XX% | $XX |
| Kartoffelverarbeitung |
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XX% | XX% | $XX |
| Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln |
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XX% | XX% | $XX |
| Verarbeitung von Obst und Gemüse |
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XX% | XX% | $XX |
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The erzeugerpreis für obst und gemüse in Germany in 2026 was 145.7 index points.
The erzeugerpreis für obst und gemüse in Germany grew by 7.82% in 2026.
IBISWorld’s data and analysis on erzeugerpreis für obst und gemüse in Germany includes forecasted growth rates over the next five years.