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Seit dem im Jahr 1950 verzeichneten Höchststand entwickelt sich die Zahl der Eheschließungen bzw. Nachbeurkundungen im langfristigen Trend rückläufig. Seit 2010 wurde dieser Trend durch eine Reihe unterschiedlicher Ereignisse beeinflusst. So erhöhte sich im Zuge der Aufnahme von über einer Million Flüchtlinge in Deutschland die Zahl der Eheschließungen bzw. ihrer Nachbeurkundungen in den Jahren 2014 und 2015 um 3,3 % bzw. 3,7 % gegenüber dem jeweiligen Vorjahreswert. Damit gingen 2015 erstmals seit 2000 wieder mehr als 400.000 Paare den Bund der Ehe ein. Nach einem mit der Abnahme der Zahl ankommender Flüchtlinge verbundenen kurzfristigen Rückgang ließ die Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts (Eheöffnungsgesetz) am 1. Oktober 2017 die Zahl der Eheschließungen im Folgejahr um 10,3 % auf 449.466 ansteigen. Dabei handelte es sich um den höchsten bisher im 21. Jahrhundert verzeichneten Wert. Nach diesem Aufholeffekt der Vermählungen homosexueller Paare ging die Zahl der Eheschließungen 2019 erneut zurück. 2020 und 2021 kam es dann aufgrund ausgedehnter Lockdowns zu einem weiteren Einbruch der Zahl der Eheschließungen und im Jahr 2022 wiederum zu einem Aufholeffekt nach den von der Pandemie geprägten Vorjahren, gegenüber dem Wert des Jahres 2021 stieg die Zahl der Eheschließungen 2022 um 9,2 % an.
Curious about what drives these trends? IBISWorld's analyst coverage on the eheschließungen includes detailled analysis on the current performance, outlook and industries affected.
1946-2031
Die vorliegende Statistik erfasst alle in Deutschland registrierten standesamtlichen Eheschließungen. Ebenfalls inkludiert sind Eheschließungen von deutschen Staatsbürgern im Ausland, sofern sie im zuständigen Standesamt der Eheschließenden nachbeurkundet wurden.Die ausgewiesenen Werte, einschließlich der Prognose, basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes und IBISWorld Berechnungen. Angegeben wird die Gesamtzahl der im Verlauf eines Jahres in Deutschland erfolgten Eheschließungen, nicht die der heiratenden Personen, zum 31. Dezember des jeweiligen Jahres.
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| Industry | Country | Last 5-yr CAGR | Forecast 5-year CAGR | Revenue |
|---|---|---|---|---|
| Großhandel mit Uhren und Schmuck |
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XX% | XX% | $XX |
| Fotografische Dienstleistungen |
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XX% | XX% | $XX |
| Einzelhandel mit Uhren und Schmuck |
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XX% | XX% | $XX |
| Friseur- und Kosmetiksalons |
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XX% | XX% | $XX |
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The eheschließungen in Germany in 2025 was 343,202 einheiten.
The eheschließungen in Germany declined by -1.67% in 2025.
IBISWorld’s data and analysis on eheschließungen in Germany includes forecasted growth rates over the next five years.