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Das BIP Ostasiens wird 2026 voraussichtlich 9,4 Billionen US-Dollar erreichen und damit 4,7 % über dem Vorjahreswert liegen. Südkorea und Australien vereinen weiterhin nahezu die Hälfte der gesamten Wirtschaftsleistung der Region auf sich und unterstreichen damit die prägende Rolle einkommensstarker, hoch entwickelter Volkswirtschaften. Neben diesen beiden Schwergewichten leisten auch kleinere entwickelte Standorte wie Hongkong und Singapur sowie die aufstrebenden Märkte Indonesien, Malaysia, die Philippinen und Thailand jeweils einen Beitrag von mehr als 4 % zum regionalen BIP. Diese Wirtschaftsstruktur macht die Vielfalt Ostasiens deutlich, das gleichermaßen von fortgeschrittenen, dienstleistungs- und finanzorientierten Volkswirtschaften wie von industriell geprägten Entwicklungsländern getragen wird.In den fünf Jahren bis 2026 war die Region vor allem infolge zunehmender Handelsspannungen von erheblichen Schwankungen geprägt. Nach der Coronavirus-Pandemie setzte 2021 eine Erholung ein, getragen von der Lockerung gesundheitspolitischer Beschränkungen, dem Fortschritt der Impfkampagne und der Wiederaufnahme wirtschaftlicher Aktivitäten, wodurch das regionale BIP um 4 % wuchs. Gestützt wurde diese Entwicklung auch von einer kräftigen Belebung des Handels und der Industrieproduktion ausgehend von den pandemiebedingten Tiefständen, insbesondere in exportorientierten Volkswirtschaften mit enger Einbindung in globale Lieferketten. Zugleich nahmen im Betrachtungszeitraum geopolitische Spannungen und Handelskonflikte zu, was den Aufwärtsdruck auf die Nahrungsmittel- und Energiepreise verstärkte und die Wachstumsaussichten eintrübte. Trotz dieser Belastungen stützten der intensive innerasiatische Handel und die fortschreitende Entwicklung der Schwellenländer die regionale Erholung. Über den gesamten Fünfjahreszeitraum bis 2026 ergibt sich damit für das BIP Ostasiens ein jährliches Wachstum von 3,9 %.Zu den weiteren makroökonomischen Entwicklungen dieser Jahre zählen veränderte globale Konsummuster sowie der Aufstieg der dynamisch wachsenden Volkswirtschaften Südostasiens. Auch die Verlagerung von Fertigungskapazitäten in kostenwettbewerbsfähige Standorte wie Vietnam und Indonesien, begünstigt durch steigende Lohnkosten in China sowie die US-Zollpolitik, spielte eine zentrale Rolle für die Stabilisierung des Wachstums. Gleichzeitig blieben hoch entwickelte Finanzplätze wie Singapur und Hongkong anfällig für Schwankungen im internationalen Finanz- und Handelsumfeld. Darüber hinaus hat das Comprehensive and Progressive Agreement for Trans-Pacific Partnership (CPTPP), das Handelshemmnisse zwischen den Mitgliedsstaaten abbaut, die Exportvolumen zusätzlich erhöht.Im Jahr 2026 belasten neue Unsicherheiten, insbesondere rückläufige Tourismuseinnahmen infolge verschärfter geopolitischer Spannungen sowie anhaltender Handelskonflikte, das Geschäftsklima und die Investitionen. Länder wie Thailand und Vietnam werden die verzögerten Auswirkungen höherer US-Zölle zu spüren bekommen, was ihre Exporte dämpfen dürfte. Insgesamt waren die fünf Jahre bis 2026 von einer breit angelegten Erholung von den pandemiebedingten Tiefständen geprägt, die jedoch durch Inflationsdruck sowie Risiken im Zusammenhang mit anhaltenden internationalen Konflikten und einer veränderten globalen Handelsdynamik gebremst wurde.
Curious about what drives these trends? IBISWorld's analyst coverage on the bruttoinlandsprodukt ostasiens includes detailled analysis on the current performance, outlook and industries affected.
1980-2032
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) entspricht dem Gesamtwert der in Ostasien für den Endverbrauch bzw. -konsum hergestellten Güter und erbrachten Dienstleistungen, abzüglich aller Vorleistungen sowie Gütersubventionen und zuzüglich Gütersteuern. Zur geografischen Eingrenzung Ostasiens wird die Definition der Weltbank für die Region Ostasien-Pazifik herangezogen, allerdings unter Ausschluss Festlandchinas und Japans, deren BIP IBISWorld in separaten Einflussfaktoranalysen untersucht. Somit wird in dieser Analyse die wirtschaftliche Entwicklung der Volkswirtschaften von Amerikanisch-Samoa, Australien, Brunei, Kambodscha, Fidschi, Französisch-Polynesien, Guam, Hongkong, Indonesien, Kiribati, Südkorea, Laos, Macau, Malaysia, den Marshallinseln, Mikronesien, der Mongolei, Myanmar, Nauru, Neukaledonien, Neuseeland, den Nördlichen Marianen, Palau, Papua-Neuguinea, den Philippinen, Samoa, Singapur, den Salomonen, Thailand, Timor-Leste, Tonga, Tuvalu, Vanuatu und Vietnam betrachtet. Für Nordkorea liegen aus politischen Gründen keine Wirtschaftsdaten vor.Die ausgewiesenen Werte, einschließlich der Prognose, basieren auf Daten der Weltbank und IBISWorld Berechnungen. Angegeben wird das im Verlauf eines Kalenderjahres insgesamt generierte BIP Ostasiens zum 31. Dezember des jeweiligen Jahres in Billionen US-Dollar mit Basisjahr 2015.
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The bruttoinlandsprodukt ostasiens in Germany in 2026 was 9.37 billionen us-dollar.
The bruttoinlandsprodukt ostasiens in Germany grew by 3.95% in 2026.
IBISWorld’s data and analysis on bruttoinlandsprodukt ostasiens in Germany includes forecasted growth rates over the next five years.