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Laut aktuellsten verfügbaren Daten waren deutschlandweit 5,7 Millionen Menschen im Jahr 2023 pflegebedürftig, wovon mit 61,1 % die meisten weiblich waren. Dem Pflegegrad 1 waren dabei 13,8 % aller in der Pflegestatistik erfassten Pflegebedürftigen zugeordnet. Pflegegrad 2 gehörten mit 40,4 % die meisten Pflegebedürftigen an, gefolgt von Pflegegrad 3 (29,6 %) und Pflegegrad 4 (11,8 %). Die geringste Zahl an Pflegebedürftigen wies mit Pflegestufe 5 den höchsten Pflegegrad aus (4,3 %). Der übrige Anteil entfiel auf zum Erfassungszeitpunkt noch keiner Pflegestufe zugeordneten Pflegebedürftige.Im Jahr 2023 waren laut Pflegestatistik des Statistischen Bundesamtes 5,7 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig. Davon wurden mit 73,9 % die überwiegende Mehrheit zu Hause versorgt. Mit einem Anteil von 54,5 % wurde die Mehrheit aller Pflegebedürftigen von Angehörigen gepflegt und erhielt dementsprechend lediglich Pflegegeld. Bei den übrigen 19,3 % aller Pflegebedürftigen, die zu Hause versorgt wurden, erfolgte die Versorgung unter Einbindung von ambulanten Pflegediensten oder vollständig durch diese. 14,1 % aller Pflegebedürftigen wurde vollstationär in Heimen versorgt. In den vergangenen Jahren stieg die Nachfrage nach Leistungen ambulanter Pflegedienste und vollstationärer Pflege in Heimen an. Noch stärker erhöhte sich jedoch die Anzahl der Pflegebedürftigen, die zu Hause ausschließlich durch Angehörige versorgt werden. Die steigende Zahl an Pflegebedürftigen ist sowohl auf den mit der Einführung des weiter gefassten Pflegebedürftigkeitsbegriffs verzeichneten Sondereffekt 2017, als auch auf den demografischen Wandel und die steigende Lebenserwartung zurückzuführen. Denn das Risiko pflegebedürftig zu sein, erhöht sich mit zunehmendem Alter. Während 2023 bei den 70- bis 74-Jährigen 10,7 % pflegebedürftig waren, wurde für die 90-Jährigen bis 94-Jährigen mit 84,4 % die höchste Pflegequote nach den mindestens 95-Jährigen (94,8 %), das heißt der Anteil der Pflegebedürftigen an der Bevölkerung in diesem Alter, ermittelt.
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1990-2031
Gemäß dem Elften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XI) sind jene Personen pflegebedürftig, die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung bei den gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Tätigkeiten des täglichen Lebens voraussichtlich für mindestens sechs Monate in erheblichem oder höherem Maße (§ 15 SGB XI) auf Hilfe angewiesen sind (§ 14 Absatz 1 SGB XI). Grundvoraussetzung für die Erfassung als pflegebedürftige Person sind die Entscheidung der Pflegekasse bzw. des privaten Versicherungsunternehmens über das Vorliegen von Pflegebedürftigkeit und die Einordnung in die entsprechende Pflegestufe.Bis zum 31. Dezember 2016 wurde der Grad der Pflegebedürftigkeit in drei Stufen, Pflegestufe I bis III, unterteilt. Seit dem 1. Januar 2017 gelten insgesamt fünf Pflegegrade, die sich an dem Maß der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit des Pflegebedürftigen orientieren. Je stärker die Selbstständigkeit in einem oder mehreren von sechs Bereichen wie zum Beispiel Mobilität oder Selbstversorgung beeinträchtigt ist, desto mehr Punkte erhält die pflegebedürftige Person. Mit zunehmender Punktzahl steigt auch der Pflegegrad. Zum Beispiel liegt eine geringe Beeinträchtigung nach Pflegegrad 1 vor, wenn die pflegebedürftige Person mindestens 12,5 von insgesamt 100 Punkten erreicht. Der höchste Grad der Pflegebedürftigkeit, Pflegegrad 5, wird ab 90 Punkten zuerkannt.Die ausgewiesenen Werte, einschließlich der Prognose, basieren auf Daten des Robert Koch-Instituts und des Statistischen Bundesamtes sowie auf IBISWorld Berechnungen. Angegeben wird die absolute Zahl Pflegebedürftiger in Deutschland zum 15. Dezember des jeweiligen Jahres in Millionen.
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| Industry | Country | Last 5-yr CAGR | Forecast 5-year CAGR | Revenue |
|---|---|---|---|---|
| Ambulante Pflegedienste |
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XX% | XX% | $XX |
| Pflegewesen |
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XX% | XX% | $XX |
| Pflegeheime |
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XX% | XX% | $XX |
| Arztpraxen für Allgemeinmedizin |
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XX% | XX% | $XX |
| Einzelhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln |
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XX% | XX% | $XX |
| Altenheime |
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XX% | XX% | $XX |
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The pflegebedürftige in Germany in 2025 was 6.15 millionen.
The pflegebedürftige in Germany grew by 6.25% in 2025.
IBISWorld’s data and analysis on pflegebedürftige in Germany includes forecasted growth rates over the next five years.