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Die globale Ölfördermenge belief sich im Jahr 2025 auf 103,5 Millionen Barrel pro Tag und lag damit leicht über dem Niveau von 102,7 Millionen Barrel pro Tag im Jahr 2024. Für das Jahr 2026 wird ein Wachstum von 0,7 % erwartet, sodass die Förderung bis zum Jahresende auf 104,2 Millionen Barrel pro Tag ansteigen dürfte. Damit ist die Fördermenge seit 2021 im Schnitt um 1,7 % pro Jahr gewachsen. Getragen wird dieser Zuwachs vor allem von Nicht-OPEC+-Produzenten, allen voran den USA, die ihre Schieferölförderung ausweiten und die Produktion von Erdgasflüssigkeiten steigern. Gleichzeitig hielten die OPEC+-Mitglieder im Rahmen freiwilliger Förderkürzungen an einer disziplinierten Produktionspolitik fest, wobei Saudi-Arabien den größten Teil der Reduzierungen übernahm. Zusätzliche Produktionssteigerungen im Iran und in Venezuela, die von Förderquoten ausgenommen sind, konnten diese Kürzungen teilweise kompensieren. Zugleich verändert die fortschreitende Verlagerung hin zu leichteren Rohölsorten und einem höheren Anteil an Erdgasflüssigkeiten zunehmend die Dynamik des globalen Ölangebots.Zu Beginn des Betrachtungszeitraums zog die globale Ölförderung deutlich an, da sich die Nachfrage erholte und bis 2023 wieder das Niveau vor Ausbruch der Coronapandemie erreichte. Die USA haben ihre Rolle als weltweit größter Produzent weiter ausgebaut und ihre Förderung von 17,8 Millionen Barrel pro Tag im Jahr 2021 auf voraussichtlich 21,6 Millionen Barrel pro Tag im Jahr 2026 gesteigert. Dieses Wachstum speist sich vor allem aus dem Permbecken, wo technologische Fortschritte und Effizienzgewinne beim Bohren die Förderung auch unter volatilen Marktbedingungen rentabel halten.Die Förderstrategie der OPEC+ hat sich im Betrachtungszeitraum spürbar gewandelt. Das Bündnis führte ab Ende 2023 freiwillige Kürzungen von insgesamt 2,2 Millionen Barrel pro Tag ein, um die Preise vor dem Hintergrund verhaltener Nachfrageerwartungen zu stützen. Saudi-Arabien übernahm dabei die Führungsrolle und senkte seine Rohölförderung von rund 10,6 Millionen bis 10,7 Millionen Barrel pro Tag im Jahr 2022 auf im Schnitt etwa 9 Millionen Barrel pro Tag im Jahr 2024, bevor die Produktion 2025 wieder auf rund 9,6 Millionen Barrel pro Tag ausgeweitet wurde. Bei den von Sanktionen betroffenen Produzenten ergab sich ein heterogenes Bild. Russlands Ölförderung ging infolge von Sanktionen und selbst auferlegten Kürzungen von etwa 11,3 Millionen Barrel pro Tag Anfang 2022 auf den mittleren 10-Millionen-Barrel-Bereich in den Jahren 2023 und 2024 zurück, obwohl die Exportmengen leicht über dem Vorkriegsniveau blieben. Im Gegensatz dazu erholte sich die Rohölförderung im Iran bis Ende 2025 auf etwas mehr als 3,1 Millionen Barrel pro Tag, nach 2,5 Millionen Barrel pro Tag im Jahr 2021, lag damit aber weiterhin unter den Höchstständen vor der Verschärfung der Sanktionen im Jahr 2018.Die Zusammensetzung des globalen Ölangebots hat sich deutlich in Richtung Erdgasflüssigkeiten und anderer nicht rohölbasierter Flüssigbrennstoffe verschoben, die nahezu die Hälfte des Produktionsanstiegs ausmachten. Produzenten im Nahen Osten haben ihre Gaserschließungsprojekte vorangetrieben, um den wachsenden Bedarf in der heimischen Stromerzeugung zu decken und zugleich wertvolle Erdgasflüssigkeiten für den Export zu gewinnen. Die Biokraftstoffproduktion stieg von 2,9 Millionen auf 3,4 Millionen Barrel pro Tag, gestützt durch energiepolitische Maßnahmen in den USA, Europa und Brasilien.
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1980-2032
Bei der globalen Ölfördermenge handelt es sich um die Gesamtmenge an Rohöl, die täglich weltweit gefördert wird. Dies umfasst konventionelles Rohöl, Erdöl aus dichten Gesteinen, Schwerstöl, Bitumen sowie Erdgasflüssigkeiten. Die ausgewiesenen Werte, einschließlich der Prognose, basieren auf Daten der Internationalen Energieagentur und IBISWorld Berechnungen und beinhalten sowohl die Produktion der OPEC- als auch der Nicht-OPEC-Staaten. Angegeben wird die globale Ölfördermenge zum 31. Dezember des jeweiligen Jahres in Millionen Barrel pro Tag.
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The globale ölfördermenge in Germany in 2026 was 104.19 millionen barrel pro tag.
The globale ölfördermenge in Germany grew by 1.72% in 2026.
IBISWorld’s data and analysis on globale ölfördermenge in Germany includes forecasted growth rates over the next five years.