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Die Hauptursache des Preisanstiegs in den letzten fünf Jahren war der Umstand, dass die Nachfrage nach Geflügelfleisch das Angebot deutlich übersteigt. Bei Geflügel kamen zuletzt besonders Futter-, Energie-, Transport- und Lohnkosten sowie zeitweise Vogelgrippe-bedingte Engpässe bei Bruteiern und Masthähnchen hinzu. Eine nachfragetreibende Wirkung ging in den vergangenen fünf Jahren von dem zunehmenden Gesundheitsbewusstsein in Deutschland aus, denn Geflügelfleisch wird ebenso wie Fisch als gesünder angesehen als Schweine- und Rindfleisch. Dadurch hat sich der inländische Pro-Kopf-Verzehr von Geflügelfleisch im Trend erhöht. Dagegen hat sich der Fleischkonsum in den Pandemiejahren 2021 und 2022 aufgrund der Lockdowns, während gastronomische Einrichtungen geschlossen oder nur eingeschränkt zugänglich waren, reduziert. Mit der Aufhebung vieler Restriktionen stieg der Fleischverzehr wieder, so auch der Verzehr von Geflügelfleisch, während der Bestand an Geflügel nicht so kurzfristig erhöht werden kann. Verschärfend auf die Angebotssituation kam 2022 der Krieg Russlands gegen die Ukraine hinzu. Bei der Ukraine handelt es sich um einen bedeutenden Produzenten und Exporteur von Eiern und Geflügelfleisch. Durch das Kriegsgeschehen können diese Produkte Jahr nicht mehr im gleichen Ausmaß wie in den Jahren zuvor in andere Länder ausgeführt werden, wodurch auch das Angebot in Deutschland begrenzt wird. Diese Verknappung wiederum ermöglicht den deutschen Erzeugern, Preiserhöhungen durchzusetzen.
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2005-2032
Die durchschnittliche Entwicklung der Preise für Geflügelfleisch wird durch den zugehörigen Erzeugerpreisindex abgebildet. Berücksichtigt wird frisches, gekühltes bzw. gefrorenes Fleisch von Jungmast-, Suppen- und Truthühnern sowie von Enten und Gänsen. Der Erzeugerpreis entspricht dem Durchschnittswert der monatlich ermittelten Verkaufspreise ausgewählter im Inland erzeugter und verkaufter Produkte der betreffenden Warengruppen unter Herausrechnung der Mehrwertsteuer, etwaiger Preiserhöhungen aufgrund von Qualitätsänderungen und gewährter Rabatte, aber einschließlich Verbrauchssteuern und gesetzlicher Abgaben.Die ausgewiesenen Werte, einschließlich der Prognose, basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes und IBISWorld Berechnungen. Angegeben wird der durchschnittliche jährliche Stand des Erzeugerpreises für Geflügelfleisch in Deutschland zum 21. Dezember des jeweiligen Jahres im Vergleich zum Basisjahr 2021 (= 100) in Indexpunkten.
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| Industry | Country | Last 5-yr CAGR | Forecast 5-year CAGR | Revenue |
|---|---|---|---|---|
| Geflügelhaltung |
|
XX% | XX% | $XX |
| Geflügelschlachthöfe |
|
XX% | XX% | $XX |
| Meat & Meat Product Wholesaling in Germany |
|
XX% | XX% | $XX |
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The erzeugerpreis für geflügelfleisch in Germany in 2026 was 139.6 index points.
The erzeugerpreis für geflügelfleisch in Germany grew by 6.9% in 2026.
IBISWorld’s data and analysis on erzeugerpreis für geflügelfleisch in Germany includes forecasted growth rates over the next five years.