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Bei einem Großteil der Futtermittel handelt es sich um pflanzliche Nahrung. Je nach Zusammensetzung kann Tiernahrung in ölhaltige, stärke- oder eiweißreiche Futtermittel, Grün-, Einzel- oder Mischfuttermittel unterteilt werden. Zu den Einzelfuttermitteln gehören vorrangig verschiedene Getreidearten, zum Beispiel Gerste oder Weizen, sowie Sojabohnen, Mais, Rüben und Raps. Mischfutter entsteht durch das Vermischen von Einzelfuttermitteln. Grünfutter bezeichnet Futtermittel, bei denen die gesamte Pflanze verfüttert wird, wie es etwa bei Gras der Fall ist. Aufgrund der Dominanz von Weizen, Mais und Sojabohnen beeinflussen die Weltmarktpreise dieser Produkte den inländischen Erzeugerpreis für Futtermittel maßgeblich, auch weil sich die Abhängigkeit von Importen erhöht, da der inländische Anbau dieser Rohstoffe für die Futtermittelproduktion zugunsten ertragreicherer Kulturen abnimmt. Die Weltmarktpreise werden wiederum stark von Extremwetterereignissen wie Überschwemmungen, Hitzeperioden und Stürmen beeinflusst, die sich weltweit auf die Ernteerträge auswirken, und weisen eine entsprechend hohe Volatilität auf.Überdies ist der Erzeugerpreis für Futtermittel stark abhängig von der Entwicklung der Treibstoff- und Düngemittelpreise. Treibstoff wird zur Ausbringung der Saat, Einbringung der Ernte und zum Transport der Produkte benötigt. Im Jahr 2021 war aufgrund einer gewissen Erholung vieler Volkswirtschaften bei gleichzeitig gering bleibender Erdölfördermenge eine deutliche Steigerung der Treibstoffpreise zu beobachten. Auch die Düngemittelpreise stiegen, was mit den Sanktionen gegen das belarussische Unternehmen Belaruskali und daraus resultierenden temporären Exportstopps wichtiger weltweiter Düngemittellieferanten aus Russland und China zusammenhing. Damit steigerten sich auch indirekt die Futtermittelpreise. 2022 erhöhen die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine die Düngemittel- und Treibstoffpreise weiter, was mit einer Verunsicherung der Märkte und den Handelsbeschränkungen gegen Russland und Belarus zusammenhängt. Überdies handelt es sich bei der Ukraine um einen wichtigen Lieferanten von Futtermittel. Durch das Kriegsgeschehen konnte dort im Frühjahr 2022 weniger Saat ausgebracht werden, was die Preissituation weiter verschärft. Ebenso kam es von Februar bis August 2022 zu einer Blockade der Seefrachtschifffahrt der Ukraine durch das russische Militär, was die Ausfuhr bereits geernteter Futtermittel auf dem Seeweg verhinderte. 2023 und 2024 normalisierte sich der Erzeugerpreis für Futtermittel wieder, lag aber dennoch über dem Niveau von 2021. Im Jahr 2026 dürften sich die Folgen des Iran-Krieges, höhere Treibstoff- und Düngemittelpreise, auf den Erzeugerpreis für Futtermittel auswirken und ihn ansteigen lassen.
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1949-2032
Futter umfasst alle Formen von Nahrung für von Menschen gehaltene Tiere. Zu diesen zählen sowohl landwirtschaftliche Nutztiere wie Schweine, Rinder und Geflügel als auch Sport- oder Heimtiere wie Hunde und Katzen. Futtermittel für Erstere werden als Vormischung oder in zubereiteter Form, etwa als Mehl oder Pellets, bezogen, Futtermittel für Letztere ausschließlich in zubereiteter Form. Tiernahrung wird speziell für die jeweilige Tierart und den jeweiligen Verwendungszweck hergestellt und unterliegt staatlichen Kontrollen und Zulassungskriterien.Die durchschnittliche Entwicklung der Preise für Futtermittel wird durch den zugehörigen Erzeugerpreisindex abgebildet. Der Erzeugerpreis entspricht dem Durchschnittswert der monatlich ermittelten Verkaufspreise ausgewählter im Inland erzeugter und verkaufter Produkte der betreffenden Warengruppen unter Herausrechnung der Mehrwertsteuer, etwaiger Preiserhöhungen aufgrund von Qualitätsänderungen und gewährter Rabatte, aber einschließlich Verbrauchssteuern und gesetzlicher Abgaben.Die ausgewiesenen Werte, einschließlich der Prognose, basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes und IBISWorld Berechnungen. Angegeben wird der durchschnittliche jährliche Stand des Erzeugerpreises für Futtermittel in Deutschland zum 21. Dezember des jeweiligen Jahres im Vergleich zum Basisjahr 2021 (= 100) in Indexpunkten.
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| Industry | Country | Last 5-yr CAGR | Forecast 5-year CAGR | Revenue |
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| Gemischte Landwirtschaft |
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XX% | XX% | $XX |
| Herstellung von Futtermitteln für Nutztiere |
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XX% | XX% | $XX |
| Milchkuhhaltung |
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XX% | XX% | $XX |
| Großhandel mit Getreide, Saatgut und Futtermitteln |
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XX% | XX% | $XX |
| Geflügelhaltung |
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XX% | XX% | $XX |
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The erzeugerpreis für futtermittel in Germany in 2026 was 115.8 index points.
The erzeugerpreis für futtermittel in Germany grew by 2.98% in 2026.
IBISWorld’s data and analysis on erzeugerpreis für futtermittel in Germany includes forecasted growth rates over the next five years.