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Laut Düngemittelstatistik des Statistischen Bundesamtes war 2025 nach wie vor Kalk mit 65,8 % das deutschlandweit am meisten abgesetzte Düngemittel, gefolgt von stickstoff-, kali- und phosphathaltigen Produkten mit Anteilen von 24,7 %, 6,8 % bzw. 2,7 %. Von den 2025 gelieferten Mengen an kalkhaltigen Düngemitteln entfiel mit 60 % der Großteil auf kohlensauren Kalk einschließlich kohlensauren Magnesiumkalks, gefolgt von Konverterkalk (3,5 %) und Branntkalk (0,5 %). Die übrigen 36,1 % entfielen auf andere Kalkdünger. Kalk fördert nicht nur die Bodengare, das heißt die Fruchtbarkeit des Bodens, die Nährstoffmobilisierung und das Bodenleben, sondern verhindert gleichzeitig auch die Bodenversauerung und beugt Bodenverdichtungen vor.Im Laufe des Jahres 2021 kam es gegenüber den Vorjahren zu einem kontinuierlichen und erheblichen Preisanstieg im Bereich der Düngemittel. Der Preisanstieg ist mit der Verknappung des Angebots zu erklären. So wurden 2021 Sanktionen gegen den belarussischen Konzern Belaruskali durch die Europäische Union und die USA verhängt, was das Kaliangebot am Weltmarkt reduzierte. Belaruskali deckte etwa 15% des weltweiten Kalidüngerbedarfs. Auf Druck der USA stellten China, Indien und Brasilien Kooperationen ein. China und Russland verhängten Exportverbote für Phosphate bzw. Ammoniumnitrat zur Marktstabilisierung. Seit Februar 2022 schränkten überdies westliche Staaten und Konzerne ihren Handel mit Russland als Reaktion auf dessen Invasion in die Ukraine ein, weshalb Russland, um den eigenen Markt zu stützen, die Exportstopps für Düngemittel ausweitete und bis zum 31. Dezember 2022 verlängerte. Russland war zuletzt für die Produktion von 23 % des weltweiten Ammoniaks, 14 % des Harnstoffs und 21 % der weltweiten Kalisalzförderung verantwortlich. Durch die reduzierte weltweite Handelstätigkeit im Bereich der Düngemittel weichen deutsche Nachfrager vermehrt auf deutsche Düngemittelhersteller aus, was wiederum den Erzeugerpreis in die Höhe treibt. Dieser erreichte 2022 seinen vorläufigen Höchststand, entspannte anschließend allerdings deutlich. Im Jahr 2026 dürfte der Erzeugerpreis für Düngemittel erneut stark ansteigen. Der größte Treiber ist der massive Anstieg der Erdgaspreise als Folge des Iran-Krieges und damit der Produktionskosten für Stickstoffdünger.
Curious about what drives these trends? IBISWorld's analyst coverage on the erzeugerpreis für düngemittel includes detailled analysis on the current performance, outlook and industries affected.
1995-2032
Die durchschnittliche Entwicklung der Preise für Düngemittel, zu denen stickstoff-, phosphat-, kali- und kalkhaltige Substanzen zählen, wird durch den zugehörigen Erzeugerpreisindex abgebildet. Der Erzeugerpreis entspricht dem Durchschnittswert der monatlich ermittelten Verkaufspreise ausgewählter im Inland erzeugter und verkaufter Produkte der betreffenden Warengruppen unter Herausrechnung der Mehrwertsteuer, etwaiger Preiserhöhungen aufgrund von Qualitätsänderungen und gewährter Rabatte, aber einschließlich Verbrauchssteuern und gesetzlicher Abgaben.Die ausgewiesenen Werte, einschließlich der Prognose, basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes und IBISWorld Berechnungen. Angegeben wird der durchschnittliche jährliche Stand des Erzeugerpreises für Düngemittel in Deutschland zum 21. Dezember des jeweiligen Jahres im Vergleich zum Basisjahr 2021 (= 100) in Indexpunkten.
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| Industry | Country | Last 5-yr CAGR | Forecast 5-year CAGR | Revenue |
|---|---|---|---|---|
| Anbau von Gemüse und Kartoffeln |
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XX% | XX% | $XX |
| Anbau von Getreide, Hülsenfrüchten und Ölsaaten |
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XX% | XX% | $XX |
| Gemischte Landwirtschaft |
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XX% | XX% | $XX |
| Großhandel mit Getreide, Saatgut und Futtermitteln |
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XX% | XX% | $XX |
| Landwirtschaft |
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XX% | XX% | $XX |
| Landwirtschaftliche Dienstleistungen für den Pflanzenbau |
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XX% | XX% | $XX |
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The erzeugerpreis für düngemittel in Germany in 2026 was 141.3 index points.
The erzeugerpreis für düngemittel in Germany grew by 7.16% in 2026.
IBISWorld’s data and analysis on erzeugerpreis für düngemittel in Germany includes forecasted growth rates over the next five years.