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Durch die schrittweise Integration des EU-Milchmarktes in den Weltmarkt ab 2003 und die Abschaffung der EU-Milchquote am 1. April 2015 verstärkte sich der Einfluss von Angebots- und Nachfrageschwankungen außerhalb der Europäischen Union auf den deutschen Milchmarkt. Seither hängt die Entwicklung des Milchpreises in Deutschland außer von der inländischen Verbrauchernachfrage zunehmend auch von politischen Entscheidungen auf nationaler und internationaler Ebene sowie Handelsvereinbarungen zwischen einzelnen Staaten ab. In den Jahren 2017 bis 2021, nach Überwindung der sogenannten Milchkrise 2015/2016, die neben dem weltweiten Überangebot an Milch durch die russische Einfuhrsperre für europäische Molkereiprodukte und die Wirtschaftskrise in China im Jahr 2015 hervorgerufen wurde, blieb der Erzeugerpreis für Milch und Milcherzeugnisse vergleichsweise stabil.2022 kam es aufgrund der Invasion Russlands in die Ukraine und den daraus resultierenden Preissteigerungen in den Bereichen Futter, Energie und Verpackung zu einer drastischen Erhöhung der Erzeugerpreise für Milch und Milcherzeugnisse. Die Ukraine und Russland sind bedeutende Futtermittelexporteure, sodass bei Futtermitteln eine Preissteigerung zu verorten ist. Überdies handelt es sich bei der Molkerei und der Herstellung von Milcherzeugung um energieintensive Tätigkeiten. So wird Energie in der Melkanlage sowie beim Erhitzen und Kühlen der Milch benötigt. Steigende Energiepreise führen folglich zu deutlich erhöhten Kosten für die Milchbauern. Auch bei den Pappverpackungen sind Kostensteigerungen zu verorten, denn aufgrund geringer Margen müssen die Erzeuger von Papierwaren gesteigerte Energiekosten an ihre Kunden, so auch die Milcherzeuger, weitergeben. Die erhöhten Kosten der Milcherzeuger werden wiederum ebenso aufgrund geringer Margen an deren Abnehmer weitergeben. 2026 dürfte es wieder zu einer Normalisierung und sinkenden Preisen kommen.
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1949-2032
Die durchschnittliche Entwicklung der Preise für Milch und Milcherzeugnisse wie Joghurt, Käse und Butter wird durch den zugehörigen Erzeugerpreisindex abgebildet. In diesem aggregiert sind die jährlichen Durchschnittswerte der monatlich ermittelten Auszahlungspreise der betreffenden Warengruppen unter Herausrechnung der Mehrwertsteuer, etwaiger Preiserhöhungen aufgrund von Qualitätsänderungen und gewährter Rabatte, aber einschließlich Verbrauchssteuern und gesetzlicher Abgaben. Somit misst der Erzeugerpreisindex für Milch und Milcherzeugnisse die reine Preisentwicklung, nicht die Entwicklung der Verbraucherpreise dieser Waren.Die ausgewiesenen Werte, einschließlich der Prognose, basieren auf Daten des Statistischen Bundesamtes und IBISWorld Berechnungen. Angegeben wird der durchschnittliche jährliche Stand des Erzeugerpreises für Milch und Milcherzeugnisse in Deutschland zum 21. Dezember des jeweiligen Jahres im Vergleich zum Basisjahr 2021 (= 100) in Indexpunkten.
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| Industry | Country | Last 5-yr CAGR | Forecast 5-year CAGR | Revenue |
|---|---|---|---|---|
| Großhandel mit Molkerei-Erzeugnissen |
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XX% | XX% | $XX |
| Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen |
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XX% | XX% | $XX |
| Milchverarbeitung |
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XX% | XX% | $XX |
| Herstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen |
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XX% | XX% | $XX |
| Herstellung von Speiseeis |
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XX% | XX% | $XX |
| Milchkuhhaltung |
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XX% | XX% | $XX |
| Landwirtschaft |
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XX% | XX% | $XX |
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The erzeugerpreis für milch und milcherzeugnisse in Germany in 2026 was 122.8 index points.
The erzeugerpreis für milch und milcherzeugnisse in Germany grew by 4.19% in 2026.
IBISWorld’s data and analysis on erzeugerpreis für milch und milcherzeugnisse in Germany includes forecasted growth rates over the next five years.